Die perfekte Beleuchtung für eine Hochzeit im Festzelt
11.24.2025
Die perfekte Beleuchtung für eine Hochzeit im Zelt
Licht verändert alles: Ein Zelt wird zur Kulisse, ein Abend zur Erinnerung. So schaffen Sie eine Beleuchtung, die zugleich praktisch, warm und magisch ist.
1) Beginnen Sie mit der Atmosphäre, die Sie schaffen möchten
Bevor es um Spots oder Lichterketten geht, stellen Sie sich eine Frage: Welche Stimmung wünschen Sie sich? Sanft, festlich, elegant, natürlich? Beleuchtung erzählt zuerst diese Geschichte.
- Bohème oder Natur: Lichterketten, Filamentlampen, Kerzen und Laternen.
- Elegant und edel: Kronleuchter, indirektes Licht, warme und ausgewogene Farbtöne.
- Festlich und lebendig: Lichteffekte, dichtere Lichterketten, Fokus auf die Tanzfläche.
Gutes Licht fällt kaum auf – aber man spürt sofort, wenn es fehlt.
2) Verschiedene Lichtarten kombinieren
Eine gelungene Beleuchtung ist immer eine Mischung. Jeder Bereich hat seine Funktion: Essen, Tanzen, Wege, Bar …
- Grundbeleuchtung: Lichterketten, Pendelleuchten, Kronleuchter – sie geben den Ton und die Gesamtstimmung vor.
- Funktionslicht: dezente Spots an Buffets, Servicezonen, Eingängen oder Sanitäranlagen.
- Akzentlicht: Kerzen, Windlichter, kleine Lichtpunkte auf Tischen oder in nahegelegenen Bäumen.
Das menschliche Auge liebt sanfte Kontraste: Variieren Sie die Lichtquellen, vermeiden Sie gleichmäßige Beleuchtung.
3) Mit Farbtemperaturen spielen
Lichtfarben beeinflussen die Atmosphäre direkt. Die meisten gelungenen Hochzeiten setzen auf warme Töne (2.700–3.000 K), die Haut schmeicheln und das Dekor weicher wirken lassen.
- Warmweiß: gesellig, romantisch, schmeichelhaft.
- Neutralweiß: klar, technischer (praktisch für Buffets).
- Kaltweiß vermeiden: wirkt klinisch und zerstört die Abendstimmung.
Im Zweifel immer Warmweiß wählen – auch die meisten Fotografen bevorzugen es.
4) Leistung und Verteilung anpassen
Licht darf weder blenden noch ermüden. Das Geheimnis liegt in der Verteilung.
- Lichterketten: 8 bis 10 Meter pro ca. 25 m² – Linien kreuzen für gleichmäßige Streuung.
- Pendelleuchten: über Tischen oder in Durchgangsachsen – niemals direkt auf Augenhöhe.
- Schwenkbare Spots: ideal, um Pfosten oder Zelttücher zu betonen.
- Dimmer: unverzichtbar, um die Intensität je nach Moment anzupassen (Essen, Tanz, später Abend).
Ein wenig zu dunkles Licht ist angenehmer als zu helles.
5) Auch den Außenbereich einbeziehen
Eine Hochzeit im Zelt umfasst auch alles drum herum: Wege, Garten, Parkplatz, Bäume. Diese Bereiche tragen zur Gesamtstimmung bei.
- Wege: sanfte Markierung oder Solarleuchten.
- Bäume: kleine Lichterketten oder Akzentspots im Blattwerk.
- Eingänge: klare Beleuchtung zum Empfangen und Beruhigen der Gäste.
Ein paar Lichtpunkte im Außenbereich verlängern die Magie und vermeiden unangenehme Dunkelzonen.
6) Sicherheit und Technik: die Grundlagen
- Niedervolt-LED-Leuchten verwenden: zuverlässig, sparsam, ohne Hitzeentwicklung.
- Wetterfeste Verlängerungen und Mehrfachsteckdosen (mind. IP44) für draußen.
- Separater Stromkreis für die Beleuchtung – nicht mit Ton oder Küche mischen.
- Reserve-Steckdose einplanen für DJ, Wegebeleuchtung oder Unvorhergesehenes.
Strom soll für die Gäste unsichtbar sein – aber im Notfall jederzeit erreichbar.
Kurz gesagt
Die perfekte Beleuchtung ist nicht die, die auffällt, sondern die, in der sich alle wohlfühlen. Durch das Variieren von Lichtquellen, Intensitäten und Farben schaffen Sie eine lebendige, komfortable und emotionale Kulisse – genau das, was man von einer gelungenen Zelt-Hochzeit erwartet.
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